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Mit wenigen Mausklicks zum neuen Job – das versprechen die Betreiber von Online-Stellenbörsen. Aber ist es wirklich so einfach? Maenner-Portal.de hat herausgefunden, dass sich auf dem deutschsprachigen Markt mehr als 1.300 Webangebote mit Stellenanzeigen tummeln. Dieser Wildwuchs macht die Jobsuche zur echten Herausforderung.
Ein guter Start sind beliebte Allround-Anbieter wie stepstone.de und monster.de, die neben Stellenangeboten aus allen möglichen Bereichen auch Gehaltsvergleiche und Tips beim Zusammenstellen der Bewerbungsmappe bieten. Bei beiden Portalen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Profil anzulegen und den eigenen Lebenslauf hochzuladen, um so von Arbeitgebern gefunden zu werden. Doch Vorsicht: Wer sich nicht anonymisiert, läuft Gefahr, dass der Noch-Brötchengeber über das Profil stolpert – und man in Kürze mehr Zeit zur Jobsuche hat als beabsichtigt. Zum Aufstöbern möglichst vieler Stellenanzeigen eignen sich Suchmaschinen wie jobturbo.de. Der Clou: Hierbei handelt es sich um eine Meta-Suchmaschine, was bedeutet, dass hinter jobturbo.de keine eigene Datenbank steht. Stattdessen können tagesaktuell die in 36 verschiedenen Zeitungen und Onlineportalen geschalteten Stellenangebote nach frei wählbaren Stichworten durchforstet werden. Das spart Zeit, Geld und Papiermüll. Und schließlich findet sich eine wachsende Zahl von spezialisierten Jobbörsen, die sich auf bestimmte Branchen (finanz-jobs.de), Regionen (augsburgjobs24.de) oder auch Weltanschauungen (muslimjobs.de) verlegt haben. Diese bieten nicht die Masse der freien Jobs – aber wer über ein sehr spezielles Qualifikations- oder Persönlichkeitsprofil verfügt, für den kann sich die Suche in einer solchen Fachdatenbank durchaus lohnen.
Die Jobsuche im Web beginnt also mit der Wahl der geeigneten Stellenbörse. Mehr als ein paar Klicks muss man zwar allemal investieren – doch die Möglichkeiten sind so komfortabel wie selten zuvor.